Holiday Inn Hotel Charleston - South CarolinaAm 4. Juni 2008 brachen wir zu unserer 3-wöchigen Reise auf. Wir waren auf dem Weg unsere Tochter abzuholen die für 1 Jahr in war zum Schüleraustausch. Unsere Reise sollte folgende Ziele haben: Start in Berlin Tegel mit Air Berlin nach Düsseldorf, von dort mit (hmm habe ich vergessen) nach New York, Ankunft auf dem Flughafen JFK, weiter am nächsten Tag vom Flughafen La Guardia nach , dort ca. 5 Tage Aufenthalt und dann mit dem Auto weiter nach Kentucky den Vater meiner Frau besuchen, dann weiter mit dem Auto (SUV) nach Chicago, dort einige Tage bleiben und dann weiter fliegen nach New York, dort Treffen mit meinem Sohn Dominik und einige Tage bleiben. Also volles Familienprogramm.

La Guardia in New York entpuppte sich als ein weniger freundlicher Flughafen, dort war alles ziemlich schmuddelig und abgeranzt. Wir flogen mit einer American Airlines Maschine, eher kleineren Typs und wurden schon beim Start heftig durchgeschüttelt, mehr als unangenehm, gerade für mich wo ich so ungern fliege. Wenn ich recht erinnere brauchten wir ca. 3 bis 4 Stunden nach Charleston. Als wir dort aus dem klimatisierten Flieger stiegen traf uns die Witterung mit voller Härte. Ca. 40 Grad Celsius und über 90 Prozent Luftfeuchtigkeit empfingen uns im schönen South Carolina.

Wir hatten bei der Autovermietung einen SUV gebucht, eigentlich sollte es ein Range Rover sein, den hatte man aber leider nicht vorrätig sodass man uns einen Chevi SUV gab mit dem Hinweis der sei genau so gut. Was aber wohl eher als Scherz gemeint war, wie sich dann schnell herausstellte. Dieses Ding war spartanisch bis zum geht nicht mehr ausgestattet und hatte einen Benzinverbrauch vom Feinsten. Wenn wir es schafften den Wagen mit weniger als 25 Liter je 100 Kilometer zu fahren, jubelten wir, kam aber selten vor. Wir waren zu einem Zeitpunkt dort, als der Spritpreis für Amerikaner exorbitant hoch war, nämlich etwas mehr als 3 Dollar je Gallone, aber der Wechselkurs zum EUR für uns sehr vorteilhaft war, sodass wir umgerechnet je Liter knapp 70 Cent zahlen mussten.

unser Zimmer im Holiday Inn Charleston

unser Zimmer im Holiday Inn Charleston

Wir hatten einige wunderschöne Tage in einer traumhaften Stadt. Charleston ist mehr als liebenswert und ich glaube jeder ist glücklich der dort leben, wohnen und arbeiten darf. Sehr gewöhnungsbedürftig sind allerdings Shoppingbesuche in den Geschäften. Denn wenn man sich im freien aufhält hat man zur Sommerzeit ca. 40 Grad Celsius und die Geschäftsinhaber kühlen die Geschäftsräume auf ca. 20 Grad Celsius ab, man meint also jedesmal ein Kühlhaus zu betreten, was schon sehr unangenehm ist, gerade wenn man vom Spazierengehen etwas geschwitzt ist.

Wir haben dann auch eine Kutschfahrt mit Pferden gebucht. Die Pferde wurden in den Wartepausen mit großen Ventilatoren gekühlt und fühlten sich dabei eigentlich ganz wohl. Wie gesagt wohnten wir im Holiday Inn, einem eher einfachen 4-Sterne Haus, was man als Durchgangshotel bezeichnen könnte, der durchschnittliche Aufenthalt dort war 1 bis 2 Tage. Die Zimmer waren einfach aber ok. Wir wohnten in der 11. Etage was für mich der nicht schwindelfrei ist, eher nachteilig zu sehen ist, aber wir kommen ja noch nach Chicago und New York. Frühstück gabs in der 14. Etage in einem auch weit heruntergekühlten Frühstücksraum, aber mit sehr guter Aussicht. Morgens gabs immer Toast und dieser war so triefend gebuttert dass wir uns immer Toast ohne Butter bestellten, womit wir uns zu sehr fragwürdigen Gestalten machten, die Amis konnten das nicht verstehen.